Rechnungswesen ohne Cloud: Es bleibt Ihre Entscheidung
Immer mehr Softwareanbieter verlagern ihre Anwendungen in die Cloud. SAP treibt das mit “RISE with SAP” voran, Oracle mit “Fusion Cloud ERP”. Auch DATEV entwickelt sein Portfolio schrittweise in diese Richtung.
In der öffentlichen Kommunikation entsteht dabei schnell ein falscher Eindruck: als wäre der Wechsel in die Cloud nicht nur die Entscheidung der Anbieter, sondern der einzig verbliebene Weg für ihre Kunden.
Das ist er nicht.
Für bestehende microdat-Kunden vorweg: An Ihrer lokalen Rechnungswesensoftware ändert diese Entwicklung nichts.
1. Die Cloud ist ein Weg – aber nicht für das Rechnungswesen
Mit einer Cloud-Lösung entsteht eine Kette zusätzlicher Abhängigkeiten. Der Zugriff setzt nicht nur eine funktionierende Internetverbindung in der Kanzlei voraus. Er hängt auch vom jeweiligen Internetanbieter, den Verbindungen aufseiten des Rechenzentrums sowie von der Verfügbarkeit und den Zugangssystemen des Cloud-Anbieters ab. Bereits eine beschädigte regionale Datenleitung kann dazu führen, dass eine grundsätzlich funktionierende Anwendung vorübergehend nicht erreichbar ist.
Professionelle Cloud-Anbieter begegnen solchen Risiken mit redundanten Systemen und Ausweichverbindungen. Die grundsätzliche Abhängigkeit bleibt jedoch bestehen: Ohne Verbindung gibt es keinen Zugriff. Bei einem lokal betriebenen Rechnungswesen bleibt die Kernanwendung dagegen auch dann in der eigenen Betriebsumgebung verfügbar, wenn eine externe Verbindung oder ein angebundener Dienst zeitweise ausfällt.
2. microdat schaltet On-Premise nicht ab
Bei microdat bleibt das Rechnungswesen lokal. Die Software wird in der Kanzlei installiert, die Buchhaltungsdaten bleiben im Haus. microdat plant weder einen verpflichtenden Wechsel auf eine Cloud-Plattform noch das Auslaufen seiner On-Premise-Lösungen.
Für bestehende microdat-Kunden heißt das konkret: Sie müssen sich durch die aktuellen Cloud-Strategien anderer Anbieter nicht verunsichern lassen. Ihre Software bleibt nutzbar, Ihre Daten bleiben unter Ihrer Kontrolle. Sie haben sich für eine lokale Lösung entschieden – diese Entscheidung trägt weiterhin.
3. Digital heißt nicht zwangsläufig Cloud
On-Premise gilt oft zu Unrecht als veraltet. Dabei muss man klar trennen: Wie modern eine Kanzlei arbeitet, zeigt sich an ihren digitalen Prozessen – und nicht daran, wo der Server steht.
Eine Kanzlei kann hochmodern und papierlos arbeiten, Belege elektronisch verarbeiten, Daten über Schnittstellen austauschen und Abläufe automatisieren, ohne ihr Rechnungswesen in die Cloud zu verlagern. Genau dafür steht microdat: moderne digitale Prozesse, während Software und Buchhaltungsdaten im eigenen Haus bleiben.
Während KI-Leistungen derzeit meist noch über ausländische Cloud-Anbieter laufen, arbeitet microdat bereits an On-Premise Lösungen, die direkt auf ihrem Server oder PC auch von einer lokalen KI erbracht werden können.
4. Was das konkret bedeutet
- Die Buchhaltungsdaten bleiben im Haus – sie wandern nicht in eine Cloud-Struktur, nur weil ein Anbieter seine Produktstrategie verändert.
- Die Kernanwendung bleibt lokal verfügbar – die Arbeit hängt nicht vom permanenten Zugang zu einer Cloud-Plattform ab. Externe Dienste lassen sich trotzdem anbinden.
- Kein Zwang zum Cloud-Wechsel – microdat hält an seinen lokalen Lösungen fest und plant keinen verpflichtenden Wechsel auf eine Cloud-Plattform.
- Updates bleiben planbar – notwendige Änderungen können kontrolliert vorbereitet, getestet und in die bestehende Umgebung integriert werden. Ein verpflichtender Wechsel des gesamten Betriebsmodells ist dafür nicht erforderlich.
- Persönliche Unterstützung – bei microdat haben Sie direkte Ansprechpartner, die Ihr System kennen und Sie individuell unterstützen.
5. Mehrere bekannte Softwarehersteller verfolgen den Cloud-Trend
Mit SAP, Oracle und DATEV richten mehrere bekannte Softwarehersteller ihre Produktportfolios zunehmend auf cloudbasierte Lösungen aus.
Solche Portfolioentscheidungen orientieren sich an den technischen und wirtschaftlichen Zielen der jeweiligen Anbieter. Für die betroffenen Anwender können sie jedoch erheblichen Umstellungsaufwand, zusätzliche Kosten, veränderte Arbeitsabläufe und neue technische Abhängigkeiten mit sich bringen. Was für einen Softwarehersteller im Rahmen seiner Strategie sinnvoll erscheinen mag, kann sich auf Kanzleien und Anwender sogar negativ auswirken.
Wer mit der Cloud arbeiten möchte, findet dafür zahlreiche Angebote. Wer sein Rechnungswesen bewusst im eigenen Haus behalten möchte, findet diese Möglichkeit bei microdat.
6. Wenn Ihr bisheriger Anbieter lokale Lösungen auslaufen lässt
Das bedeutet nicht, dass auch Ihr Rechnungswesen zwangsläufig mitziehen muss. microdat bietet eine lokal installierte Alternative für Finanzbuchhaltung, Lohnabrechnung und weitere zentrale Kanzleiprozesse – DATEV-kompatible Schnittstellen ermöglichen den notwendigen Datenaustausch, während Ihre Daten im eigenen Haus bleiben.
Genau jetzt ist der ideale Zeitpunkt für diesen Schritt: Mit unserer persönlichen Begleitung und einer klaren Vorbereitung gelingt der Umstieg schnell, reibungslos und ohne Cloud-Zwang. So behalten Sie Ihre gewohnte lokale Souveränität und arbeiten ab Tag eins gewohnt produktiv weiter.
Buchhaltungsdaten gehören ins Haus und nicht in die Cloud
Die Cloud wird ein wichtiger Teil der Softwarewelt bleiben. Aber sie ist keine natürliche Endstufe, keinesfalls für das Rechnungswesen in Steuerkanzleien. Entscheidend ist nicht, welche Betriebsform gerade als moderner gilt – entscheidend ist, welche Lösung zur individuellen Arbeitsweise und zum gewünschten Maß an Kontrolle der jeweiligen Kanzlei passt.
Für bestehende microdat-Kunden ist diese Entwicklung vor allem eine Bestätigung: Ihr Rechnungswesen bleibt lokal, Ihre Daten bleiben im Haus und Ihr bisheriger Weg bleibt bestehen.
Wenn Sie möchten, dass Ihre Daten im Haus bleiben, kommen Sie zu microdat.
Wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen.